Adventszeit in Langendreer

Die Adventszeit ist eine besondere Zeit, besonders für die jüngeren Einwohner in Langendreer. Und auch die Werbegemeinschaft Alter Bahnhof (WAB) hat sich für dies Zeit wieder einiges einfallen lassen.

Das Adventszimmer

Zum dritten Mal bietet die Werbegemeinschaft Alter Bahnhof das gemütliche Adventszimmer an. Und es findet nach wie vor im Geschäftslokal in der Alten Bahnhofstraße 175 statt. Herzlich eingeladen sind junge Menschen, die Spaß an Adventsgeschichten haben. Die Naturfreundejugend stellt dazu den vorderen Bereich ihres Ladenlokales zur Verfügung. Dieser wird mit Weihnachtsbäumen, dem roten Vorlesesessel und gemütlichen Sitzgelegenheiten eingerichtet.

An jedem Montag und Donnerstag ab 17 Uhr lesen engagierte Langendreerer Advents- und Weihnachtsgeschichten für die Kinder vor. Die Aktion startet am Montag, 28. November mit Bezirksbürgermeisterin Andrea Busche. An den folgenden Nachmittagen werden die Geschichten von Ingrid Butterwegge, Werner Pause und Bernd Leimann vorgelesen. Anschließend versüßen warmer Kinderpunsch und leckere Weihnachtsknabbereien den frühen Abend.

„Die Vorlesestunden wurden bisher sehr gut angenommen und zahlreiche Kinder hörten gespannt und mit leuchteten Augen den Geschichten zu. Wir freuen uns, dass unsere Adventsangebote von Klein und Groß so gut angenommen werden“, sagt Michael Koch, Vorsitzender der WAB.



Märchenwald rund um die Christuskirche

In diesem Jahr bekommt Langendreer seinen eigenen Märchenwald. In den Hochbeeten im Bereich der Christuskirche wird er erstmalig zu bewundern sein.

Im Sommer wurden diese Beete durch die Initiative der anliegenden Geschäftsinhaber, insbesondere durch Bernd Sohn und Ivana Rolovic, mit Unterstützung der WAB und „Durchstarten e.V.“, gesäubert und neu bepflanzt. Nun werden dort Figuren acht bekannte Märchen darstellen und die Passanten und Besucher erfreuen. Zu sehen sind die Die Bremer Stadtmusikanten, Rumpelstilzchen, Dornröschen, Der gestiefelte Kater, Schneewittchen und die sieben Zwerge, Der Rattenfänger von Hameln, Rotkäppchen und Der Froschkönig.

Die großen Figuren wurden in der Werkstatt Constantin hergestellt und anschließend von Ivana Rolovic und ihrer Mutter bemalt. Die Idee des Märchenwaldes und der Anstoß zu diesem Projekt stammt auch von der Besitzerin der Papeterie Tintenklecks Ivana Rolovic. Zur Unterstützung hat sie Karsten Höser in seiner Funktion als Stadtteilmanager der WAB mit ins Boot geholt. Der Vorstand der Werbegemeinschaft Alter Bahnhof sagte sofort die Unterstützung des Projektes zu. Schnell waren Kooperationspartner gefunden. Ein großer Dank geht an die WAB-Mitglieder Hagebaumarkt Ziesak und Volksbank Bochum Witten. Die Firma Ziesak stellte das Holz für die Figuren zur Verfügung, die Volksbank Bochum Witten ermöglichte durch finanzielle Unterstützung die Durchführung des Projektes.

In Vorbereitung sind noch Vorlese-Vormittage in Kooperation mit der Stadtbücherei, zu denen Kindergärten und Grundschulklassen eingeladen werden. Dort kommen dann zu den Figuren die entsprechenden Märchen zum Vortrag.

Anmeldungen nimmt Frau Rolovic / Tintenklecks, Tel. 2970640, entgegen. Alle Beteiligten an diesem Projekt hoffen inständig, dass die ausgestellten Märchenfiguren unbeschadet die Adventszeit überstehen werden.



Herbstmarkt in Langendreer

Zum achten Mal hat die Werbegemeinschaft Alter Bahnhof (WAB) den Langendreerer Herbstmarkt „Am Stern“ durchführt und wieder wurde er sowohl von den Ausstellern, als auch von den Besuchern sehr gut angenommen. Viele folgten der Einladung und kamen am Samstag, 01. Oktober an den Alten Bahnhof. Neben der neuen Gestaltung der Banner und Plakate traten auch die Organisatoren der WAB in einheitlichen Sweatshirts auf.

„Bei der Planung stand die Ausrichtung auf den Kunst- und Kreativmarkt im Vordergrund. Die Angebotspalette haben wir deutlich erweitert und freuen uns, dass der Herbstmarkt so gut angenommen wurde.“, so Michael Koch, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Alter Bahnhof. Neben den vielen Besuchern hat auch Carina Gödecke, NRW Landtagspräsidentin, die entspannte Marktatmosphäre genossen. Sie begrüßte das Konzept des Kunst- und Kreativmarktes ohne laute Musikberieselung und freute sich darüber alles in Ruhe anschauen und Gesprächen führen zu können.

Schauen und schlendern macht hungrig. Das kulinarische Angebot lag in bewährten Händen.

Die Ev. Kirchengemeinde hat gegenüber des Vorjahres die Anzahl auf 180 Suppen aufgestockt, die kurz nach dem Mittag verkauft waren. „Mehr können wir nicht machen, dann müssen wir neue oder größere Töpfe anschaffen.“, so eine zufriedene Mitarbeiterin. Gegenüber gab es Zwiebelkuchen, der Kath. Nachbargemeinde, die nur ein paar Minuten später alle Stücke verkauft hatten. Hier blicken die Mitarbeiterinnen zuversichtlich ins nächste Jahr. „Dann werden wir noch mehr Zwiebeln scheiden.“ Kaffee mit Kuchen und Currywurst mit Pommes rundeten das Sortiment ab. Und natürlich nicht zu vergessen der traditionelle Wildschweinbraten, der wie so vieles auch am frühen Nachmittag ausverkauft war. Die Wettervorhersage sah es nicht vor, trotzdem ist es trocken geblieben und dies hat viele Besucher an den Alten Bahnhof gelockt. Davon profitierte auch die anliegende Gastronomie.

„Neben dem Wetter hängt der Erfolg solch eines Festes vom Zusammenspiel der Aussteller, Geschäftsleute und lokalen Akteure ab und das hat in diesem Jahr wieder wunderbar geklappt. Wenn die Nachfrage im nächsten Jahr wieder so groß ist, denken wir über eine Erweiterung der Marktfläche nach.“ resümiert Karsten Höser, Stadtteilmanager.

Im nächsten Jahr findet der Herbstmarkt am Samstag, 07. Oktober statt.



8. Herbstmarkt in Langendreer
am 01. Oktober

Neben dem Fest „Bänke raus“ im Zusammenhang mit der Bürgerwoche Bochum-Ost und dem Weihnachtsmarkt rund um die Christuskirche, ist der Herbstmarkt eine weitere traditionelle Veranstaltung in Langendreer. In diesem Jahr lädt die Werbegemeinschaft Alter Bahnhof (WAB) am Samstag, 1. Oktober zum achten Mal auf den Platz „Am Stern“ ein. Der Kunst- und Kreativmarkt beginnt um 10:00 Uhr und die Aussteller bieten ihre Produkte bis 18:00 Uhr an.

Herbstmarkt
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Wie in den vergangenen Jahren wurde von der WAB auch wieder viel Wert auf die Zusammenstellung der angebotenen Waren gelegt. Anbieter, die den Kreativmarkt schon viele Jahre begleiten, werden genauso vertreten sein wie neue Aussteller und Mitglieder der Werbegemeinschaft. Das Angebot ist bunt gemischt und besteht hauptsächlich aus selbst hergestellten Waren aus dem Kunst- und Kreativbereich. Die Besucher des Marktes erwarten u. a. Patchwork-Arbeiten, handgestrickte Winterkleidung, Unikate aus Stoff, Mineralien, Laubsäge-, Beton- und Holzarbeiten, sowie frisch hergestellter Honig und eingemachte Marmelade. „Wir freuen uns, dass wir erstmalig auch Anbieter für exklusive Bilderrahmungen, Tiffanyarbeiten und handgefertigte Papierkunst und herbstliche Floristik gefunden haben.“, ergänzt Stadtteilmanager Karsten Höser.

Ein umfangreiches kulinarisches Angebot lässt kaum Wünsche offen. Der traditionelle Wildschweinbraten, die beliebte Erbsensuppe der Evangelischen Kirchengemeinde sind genauso erhältlich wie der selbstgemachte Zwiebelkuchen der Katholischen Nachbargemeinde und die Currywurst. Kaffee und Kuchen runden das Angebot ab.

Besondere Gäste werden erwartet

Bereits auf dem letztjährigen urigen Weihnachtsmarkt war FUNKELGLANZ mit attraktiven Steampunk-Walking-Acts vertreten. Auch auf dem Herbstmarkt werden sie in phantastischen, selbst hergestellten Kostümen erwartet, die der Veranstaltung einen attraktiven Farbklecks verleihen werden. Ein dunkelbuntes Verkaufsangebot und ein kleiner Steampunk-Bastelbereich für Kinder runden das Angebot ab. Darüber hinaus können die jungen Kreativen auch Brote backen, mit den Naturfreunden basteln und Gläser ritzen.

„Wir haben die Angebotspalette wieder deutlich erweitert und freuen uns, die Attraktivität des Herbstmarktes gesteigert zu haben.“, so Michael Koch, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Alter Bahnhof.



„Bänke raus“ – 12. Juni 2016
Trotz Tropfen: Wieder ein Erfolg

Die Optimisten waren super drauf beim Stadtteilfest „Bänke raus“ in Langendreer. Das Stadtteilfest der Werbegemeinschaft Alter Bahnhof in Kooperation mit Langendreer hat’s markierte nach der erfolgreichen Premierenzusammenarbeit 2015 auch in diesem Jahr wieder den Abschluss der Bürgerwoche Ost.

Die Optimisten sahen, dass nur ganz wenige und ganz kleine Tröpfchen von oben – bei ansonsten strahlendem Wetter – den ökumenischen Auftakt-Gottesdienst auf dem „Stern“ begleiteten, der unter dem Motto „Brücken bauen“ stand und von den „Daffodiles“ musikalisch aufgepeppt wurde. Wenig Wasser – ganz im Gegensatz zu den Prognosen der Wetterfrösche – befeuerten den Optimismus derer noch weiter, die glaubten, es könne ein beinahe trockenes Stadtteilfest werden.

Als Pastor Tim Linder zur Gitarre sang, war diese Hoffnung jedenfalls noch vollkommen gerechtfertigt. Und die ersten Besucher waren offenbar der gleichen Meinung gewesen: Wie auf Kommando füllte sich die Alte Bahnhofstraße und der Zustrom der Bürger vermittelte schon beinahe den Eindruck, das Fest sei in vollem Gange bzw. sogar schon auf dem Höhepunkt. Dabei war doch gerade erst der Startschuss gefallen. Bei den vielen Flohmarkthändlern auf dem Vorplatz der Marienkirche jedenfalls brummte das Geschäft schon extrem früh.

Kurz vor 14 Uhr kam ein respektabler Schauer herunter, der allerdings die Menschen auf der Straße nicht wirklich beeindruckte: Das Programm lief weiter und die Organisatoren freuten sich, dass es keinen Einschnitt gab. „Natürlich sind einige nach Hause gegangen“, stellte Quartiersmanager Karsten Höser fest, „aber die meisten sind geblieben.“ Die erfreuten sich an vielen offenen Türen: Eine große Zahl der WAB-Mitglieder und der nicht organisierten, ortsansässigen Geschäfte hatten für Kundenbesuche die Türen aufgeschlossen.

Den oberen Teil des Ortsteils Alter Bahnhof rockten am Nachmittag die „Motozombies“ mit knallhartem Rock, während am Stern die Dudelsackspieler von Scots’n’Breizh das Publikum erfreuten. Freude herrschte auch darüber, dass nach dem 14-Uhr-Schauer nur noch vereinzelte Tropfen von oben fielen. (ef)



„Bänke raus“ – 12. Juni 2016

Zum sechsten Mal findet das Mitmachfest „Bänke raus“ in Langendreer am Alten Bahnhof statt. Und auch in diesem Jahr sind die Bürger aus dem Bochumer Osten eingeladen, den Abschluss der Bürgerwoche Bochum-Ost am Alten Bahnhof zu feiern.

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Am Sonntag, 12. Juni wird die Alte Bahnhofstraße zwischen den Straßen „Lünsender Straße“ und „Ümminger Straße“ für den Verkehr gesperrt. Auf fast einem halben Kilometer reihen sich Bierzeltgarnituren aneinander und laden zum Treffen ein. Vereine, Gruppen, Organisationen, Anwohner und interessierte Langendreerer Bürger feiern miteinander. Vertreter der Kirchengemeinden und Sportvereine, sowie Geschäftsleute und Mitglieder der Werbegemeinschaft Alter Bahnhof (WAB) haben „Bänke raus“, das Straßenfest zum Mitmachen, nach den Erfolgen der vergangenen Jahre, erneut gemeinsam organisiert.

Nach der gelungenen Zusammenarbeit vom letzten Jahr unterstützt die Bezirksvertretung Bochum-Ost auch in diesem Jahr wieder das Fest. Unter dem Motto des Festes „Begegnung und Kennenlernen“ werden Mitglieder der Bezirksvertretung den Getränkestand am Stern von 14:00 bis 16:00 Uhr besetzen.

Das Fest beginnt um 10.30 Uhr mit dem ökumenischen Gottesdienst „Am Stern“. Das im Anschluss folgende Musikprogramm wird auf zwei Bühnen aufgeführt. Die Bühnen sind auf dem Platz „Am Stern“ und an der Ecke „In den Langenstuken“ platziert. Zu sehen und zu hören sind die Daffodiles, die Bands Jazzies, Motozombies, Harry up, sowie die Willy-Brandt-Schulband. Die Alte Bahnhofstraße wird zur Bühne für dem Fanfarenchor, der Zumba-Gruppe „Fitness mit Sabrina & Co.“, den Dudelsackspieler „Scots`n Breizh“, Teilnehmer des Figurentheater-Kollegs und der HipHop-Tanzschule Stylez unlimited.

Junge Menschen können ein reichhaltiges Angebot entdecken. Ein großer Sandkasten, Ballonzauber, Kinderschminken, Mini-Fussball-Court und das Kinderkarussell laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein. Passend zur EM wartet für die Großen ein XXL-Tischkicker auf seinen Einsatz.
Der Flohmarkt vor der St. Marien-Kirche, der von der Kolpingfamilie Bochum-Langendreer durchgeführt wird, lädt wie in den Vorjahren zum Stöbern ein.

Das von der Freien evangelischen Gemeinde (FEG) initiierte Packen der „Pakete fürs Leben“, wird in diesem Jahr vorgezogen, da zum Zeitpunkt des Herbstmarktes, am 01. Oktober, der Gemeindebund ein großen Kongress im Ruhrgebiet durchführt. Am Stand der FEG können die Besucher die Pakete schnüren lassen. Die entsprechenden Lebensmittel sind zuvor bei REWE Artmann besorgt worden. Sie werden zugunsten Notleidender zu Kisten verpackt und im Anschluss daran nach Südost-Europa, die Aufgrund der Flüchtlingsströme unter der noch einmal mehr angespannte Versorgungslage leiden, verschickt.

Verschiedene Sportaufführungen und ein internationales, kulinarisches Angebot runden das Programm an dem verkaufsoffenen Sonntag ab. Denn auch in diesem Jahr werden ansässige Geschäftsleute ihre Verkaufsräume öffnen.

Ein paar letzte Tische für die Darstellungen eigener Ideen sind noch frei und können gerne gegen eine Miete von 15,- Euro gebucht werden. Weitergehende Informationen und aktuelle Änderungen sind auf der Internetseite www.baenke-raus.de zu finden.

Das diesjährige, ehrenamtliche Vorbereitungsteam besteht aus:

Silvia BärensSV Langendreer 04 und Anwohnerin
Norbert BüscherLangendreerer Musiker
Karsten HöserStadtteilmanager
Michael KochWerbegemeinschaft Alter Bahnhof (WAB)
Norbert KurtzWAB
Bernd LeimannWAB und Anwohner
Tim LinderFreie evangelische Gemeinde
Frank MüllerVorstand WAB und Langendreer hat's
Petra / Rolf StephanBetreiber Café Cheese
Martin WiedemannKatholische Kirchengemeinde


„Bänke raus“ – 12. Juni 2016

Die Werbegemeinschaft sponsert fünf Parzellen für Privatpersonen

Das Fest „Bänke raus“ ist ein Mitmachfest. Neben Vereinen, Institutionen und Geschäftsleute sollen auch Privatpersonen die Möglichkeit haben den Tag zum Feiern zu nutzen.

In diesem Jahr werden unter allen privaten Anmeldungen fünf Parzellen verlost. Die Gewinner erhalten ihre Anmeldegebühren zurück und die Kosten werden von der Werbegemeinschaft Alter Bahnhof (WAB) übernommen.

„Damit wollen wir den Gedanken dieses nichtkommerziellen Straßenfests zum Mitmachen noch einmal hervorheben!“, so Frank-Dagobert Müller, zweiter Vorsitzender der WAB und Mitglied des Organisationsteams.

Und auch in diesem findet das Straßenfest „Bänke raus“, am 12. Juni, als Abschluss der Bürgerwoche Bochum-Ost statt. Entlang der Alten Bahnhofstraße, zwischen der „Lünsender Straße“ und der „Ümminger Straße“ werden Bierzeltgarnituren aufgestellt. Die von Vereinen, Initiativen, Gruppen und Organisationen belegt werden. Dort wird informiert, gefeiert, geklönt. Auch Anwohner, Hausgemeinschaften und Langendreerer Bürger nutzen diese Parzellen, um sich zu treffen und gemeinsam Spaß zu haben.

Der ökumenische Gottesdienst „Am Stern“ eröffnet um 10:30 das Fest, gefeiert wird mit der kath. und ev. Kirchengemeinde, sowie der Freien evangelischen Gemeinde (FEG). Anschließend folgt ein abwechslungsreiches Musikprogramm. Zu Gast sind die „Daffodiles“, die Bands „Motozombie“, „Jazzis“, „Harry Up“, sowie die Willy-Brandt-Schulband, das Tanzstudio Stylez unlimited, die Dudelsackspieler „Duo Scots`n Breizh“ und Teilnehmer des Figurentheater-Kollegs.

Jede Altersgruppe findet sich in den zahlreichen Angeboten wieder. Für junge Menschen werden ein Karussell, ein großen Sandkasten, eine Spielstraße und eine Hüpfburg angeboten, Ballonzauberer formen Tiere und Gegenstände aus Luftballons, Gesichter lassen sich an diversesten Ständen schminken. Der Höhepunkt wird das Mini-WAB-Turnier sein, an dem Kinder aus Langendreerer Kindertagesstätten teilnehmen.

Wie in den letzten Jahren zuvor sind die anliegenden Geschäfte zum verkaufsoffenen Sonntag geöffnet und die Kolping-Familie bietet vor der St. Marien-Kirche ein Flohmarkt an.

„Wir haben schon am Anfang des Jahres viele Anfragen und auch von neuen Interessenten bekommen, die an dem Bürgerfest teilnehmen möchten. Wir freuen uns, dass so viele Vereine und Initiativen mit ihrem Engagement das Fest unterstützen und hoffen, dass sich noch viele weitere Interessierte finden werden.“ so Stadtteilmanager Karsten Höser. „Im Vordergrund des Festes stehen nach wie vor die Begegnung und das Kennenlernen der Langendreerer Bürger.“ ergänzt Michael Koch, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Alter Bahnhof.



Adventszimmer

Das Adventszimmer wird nach dem Erfolg des letzten Jahres wiederholt

Die Vorweihnachtszeit ist eine aufregende Zeit für die Kleinsten. Um diese besondere Stimmung aufzufangen und zu unterstreichen, bietet die Werbegemeinschaft Alter Bahnhof ein gemütliches Adventszimmer mit heimeliger Atmosphäre an. Kinder sind herzlich eingeladen, an diesem Ort adventlichen und weihnachtlichen Geschichten zu lauschen.

Das Adventszimmer befindet sich in dem Ladenlokal in der Alten Bahnhofstraße 175 und ist mit Weihnachtsbäumen, Decken, Kissen und anderen Sitzmöglichkeiten eingerichtet. An jedem Dienstag und Donnerstag ab 17:00 Uhr lesen engagierte Langendreerer Advents- und Weihnachtsgeschichten vor. Recht schnell war die Liste der Vorleser gefüllt, gewinnen konnten wir die Bezirksbürgermeisterin Andrea Busche, den Vorlespaten der Stadtbücherei Werner Pause, die beliebte Leserin aus dem Literaturcafe Ingrid Butterwegge, die Pfarrer Tim Linder und Thomas Vogtmann sowie Bernd Leimann, ehemaliger Lehrer und aus dem Vorstand der WAB. Nach dem Zuhören versüßen warmer Kinderpunsch und leckere Weihnachtsknabbereien den späten Nachmittag. Wir bedanken uns auch recht herzlich bei der Langendreerer Kaufmannschaft für die Unterstützung des Adventszimmers.



Neue Wege in der Zusammenarbeit -

Werbegemeinschaft Alter Bahnhof und Basketball Club Langendreer (BCL) unterstützen sich gegenseitig

Die Werbegemeinschaft Alter Bahnhof (WAB) und der Basketball Club Langendreer (BCL) gehen neue Wege im Sponsoring. Der BCL unterstützt die Werbegemeinschaft bei der jährlichen Festivität „Bänke raus“ und betreibt ehrenamtlich den Grillstand. Im Gegenzug hat die WAB den Basketballerinnen bei der Finanzierung neuer Trikotsätze geholfen.

Eine der Säulen, mit denen die WAB das Straßenfest „Bänke raus“ finanziert, ist der Verkauf von Grillwürstchen. Seit Beginn des Festes unterstützt die Volksbank Bochum Witten die Veranstaltung und sponsert den Grillstand mit seinem Angebot. Dabei fließt der Verkaufserlös komplett in die Finanzierung von „Bänke raus“. In den ersten Jahren haben die Mitarbeiter die Würstchen auch noch selbst verkauft. Doch seit dem letzten Jahr präsentiert sich die Volksbank Bochum Witten an einem eigenen Stand, an dem in diesem Jahr u.a. Kinderschminken angeboten wurde. Um die Lücke zu schließen ist 2014 erstmalig der BCL eingesprungen und unterstützte das Fest „Bänke raus“.

Als in diesem Jahr die nächste Auflage von „Bänke raus“ anstand, war die Bereitschaft auf beiden Seiten da, die erfolgreiche Zusammenarbeit des Vorjahres für die nächsten Jahre fortzusetzen. „Für uns als Verein, der seit 1970 zu Langendreer gehört, ist es selbstverständlich, eine Veranstaltung in Langendreer zu unterstützen, um den Menschen im Vorort ein tolles Fest zu präsentieren“, antwortete der 1. Vorsitzende des BCLs Jens Riwotzki auf die Anfrage der Werbegemeinschaft.

Im Gegenzug wurde von der Werbegemeinschaft überlegt, wie diese den Basketball Club unterstützen kann. Da für die neue Saison der Ankauf von neuen Trikotsätzen, sowohl für die 1. Herren als auch für die 1. Damen, anstand, konnten sich die beiden Parteien schnell einigen. Beide Mannschaften laufen in den nächsten Jahren in Trikots mit dem Logo der WAB auf.

„Uns bei der Anschaffung von Trikotsätzen zu unterstützen, hilft dem Verein enorm. Basketball ist eine Randsportart. Klassische Sponsoren zu finden, ist schwierig, da über uns kaum in den Zeitungen berichtet wird“, beschreibt Jens Riwotzki die Lage des Vereins.

Der BCL ist ein relativ großer Basketballverein; immerhin hat der Verein mehr als 200 Mitgliedern (davon die Hälfte Kinder und Jugendliche). Jens Riwotzki sieht das als enormes Potential: „Uns bei solchen Veranstaltungen als Verein im Stadtteil zu präsentieren, ist für uns eine tolle Möglichkeit, uns bekannter zu machen und so auch neue BasketballerInnen zu gewinnen. Deshalb unterstützen wir die WAB gerne personell bei diesem schönen Fest.“

Auch die Werbegemeinschaft Alter Bahnhof sieht in diesem Weg neue Möglichkeiten Kooperationspartner zu finden. Der Stadtteilmanager Karsten Höser: „Die Vereinbarung mit den Basketballern kann und soll Vorbild für andere Vereine und Organisationen sein. „Bänke raus“ ist ein Fest von Langendreerer für Langendreerer und wir freuen uns über jede Unterstützung. Jetzt haben wir mit dem BCL einen tollen Partner für „Bänke raus“ gefunden. Für andere Aktionen können gerne weitere Vereine unsere Partner werden.“

In diesem Jahr wurden bei dem Bürgerfest 1300 Würstchen gegrillt und von den rund 20 BasketballerInnen aus den aktiven Seniorenmannschaften verkauft. Die Nachfrage war so groß, dass um die Mittagszeit sogar noch nachbestellt wurde. Trotz der Nachbestellung waren um 17 Uhr alle Würstchen verzehrt und die BasketballerInnen konnten sehr zufrieden zusammenpacken.



WAB hilft Kindergarten

Der zweitälteste Kindergarten in Nordrhein-Westfalen ist in Langendreer ansässig, genauer gesagt in der Eislebener Straße. Doch leider hat der Zahn der Zeit an den Gebäuden genagt, sodass Maßnahmen zur Instandhaltung nötig sind. Ziel ist es das Wohnhaus (Eislebener Straße 5) abzureißen und das alte Stiftungsgebäude, das unter Denkmalschutz steht, zu sanieren und um einen neuen Anbau zu erweitern.

Dabei soll der Betrieb der Kindertagesstätte weiterhin erhalten bleiben, was einen Umzug zur Folge hatte. Auf dem Spielplatz „In der Schuttenbeck“ errichtete die Stadt Bochum eine Containeranlage, in die der Kindergarten eingezogen ist. Die Kinder, Erzieher und Eltern der Kindertageseinrichtung haben sich in dem Container gut eingerichtet. Die Räume sind alle gemütlich hergerichtet und laden zum Spielen und Arbeiten ein. Im Außengelände wächst der Rasen langsam an und die eine oder andere Pflanze wurzelt auch schon. Damit es auch von außen ersichtlich ist, dass es sich um eine Kindertagesstätte handelt, waren noch ein paar Verschönerungsarbeiten nötig.

Seit August hängt am Eingangsbereich ein großes, nicht zu übersehendes Plakat geschmückt mit Kinderzeichnungen, die sich auch auf einigen Türen wiederfinden, und der WAB-Lok. Denn bei der Frage nach der Erstellung und der Anfertigung stand die Werbegemeinschaft Alter Bahnhof Frau Höhner, der Leiterin der Kindertagesstätte gerne zur Seite, und hat diese Aufgaben mit Freude übernommen. „Wir waren gerne bereit dazu, weil uns die Integration aller Organisationen und Menschen für ein lebenswertes Quartier ein wichtiges Anliegen ist“, betont WAB-Vorsitzender Michael Koch. „Auf Grund der langen und guten Zusammenarbeit mit der ev. Kirchengemeinde, haben wir dieses Projekt sehr gerne unterstützt“, ergänzt Stadtteilmanager Karsten Höser.

Und nun kann man auch von außen einen Eindruck gewinnen, wie innen gelebt wird.



Waffeln, Spaß und Kürbissuppe

So richtig gut meint es der Wettergott nicht mit dem Herbstfest am Alten Bahnhof. Nach trockenem Beginn und gutem Verlauf des Festes der Werbegemeinschaft Alter Bahnhof (WAB) kam dann doch noch Regen auf. Die grauen Wolken, die sich stundenlang am Himmel gezeigt, aber lange Zeit immerhin ihr Wasser behalten hatten, schickten schließlich doch ihre „Ladung“ nach unten und ließen die Besucher unter Schirme und Zelte flüchten.

Spaß hatten dennoch alle – und wer an diesem Nachmittag eine Überdachung sein eigen nennen konnte, der lachte noch mehr. Stadtteilmanager Karsten Höser und seine Mitstreiter im Zelt des Vereins „Langendreer hat's“ trommelten für den Ortsteil und hatten wieder jede Menge Fanartikel im Shop. Sogar Kürbissuppe war diesmal – passend zum Anlass – im reichhaltigen Angebot des Vereins.

Nicht fehlen durfte auch der traditionelle Wildschweinbraten, den Kommunalpolitikern Katharina Schubert-Loy sichtlich genoss. Wer an der Cocktailbar nichts fand, schnappte sich nebenan beim Seniorenbüro eine Waffel. Und die Kleinsten waren gut aufgehoben im WAB-Zelt, wo Kinderhände fleißig Teig kneteten und rollten. Vorher gab es allerdings für die meisten eine Runde auf dem Karussell. ef

Bilder vom Herbstmarkt 2015



Herbstmarkt mit neuen Akzenten

Im letzten Jahr hat die Werbegemeinschaft Alter Bahnhof (WAB) dem Herbstmarkt einen eigenständigen Charakter gegeben. Dies ist sowohl bei den Anbietern, als auch bei den Besuchern sehr gut angekommen. Und somit wird das Konzept mit neuen Akzenten fortgeführt.

Der siebte Herbstmarkt, rund um den Stern in Langendreer, findet am Samstag, 19. September, von 10 bis 18 Uhr als Kunst- und Kreativmarkt statt. Neben vielen Anbietern aus dem letzten Jahr konnten auch zahlreiche neue dazu gewonnen werden. „Wir haben in diesem Jahr wirklich jeden freien Platz ausgenutzt.“, fasst Karsten Höser, Stadtteilmanager und Koordinator des Herbstmarktes, zusammen.

Der Künstler Jürgen K. Große nahm den Herbstmarkt zum Anlass seine Bilder und Skulpturen in den bewährten Räumen des Ladenlokals in der Alten Bahnhofstraße 175 auszustellen. Die Ausstellung ist nur ein paar Schritte vom Stern entfernt und lädt zum Besuch ein.

Zurück gekehrt auf den Herbstmarkt erwarten die Besucher wieder Unikate aus Stoff, Schals aus Filz und Seide, gestricktfilzte Puschen, Patchworkdecken, Textile Geschenke, wie Kissen, Stofftiere und Taschen, Stoffkörbe, Kirschkernkissen und viele Holzarbeiten angeboten. Und natürlich dürfen der selbstgemachte Honig von Reiner Botterbusch und diverse Marmeladen nicht fehlen.

Neu hinzugekommen ist das Angebot von selbst genähter Kinderbekleidung, handgenähte Teddybären, sowie genähte Weihnachtsdeko. Das Angebot wird durch dekorative Beton- und Holzarbeiten für den Innen- und Außenbereich, sowie Holzfiguren und Magnetschmuck abgerundet.

Die Besucher, insbesondere die jungen Mitbürger, können aber auch selbst kreativ werden. Am Stand des ev. Kindergartens haben sie die Möglichkeit Trinkgläser zu gravieren und im Zelt der WAB, in Kooperation mit Bäckermeister Michael Koch, kann selbst Brot gebacken werden. Und wer sich dich gerne mit einem Airbrush Tattoo schmücken möchte, findet auch dazu Gelegenheit. Ansonsten lädt der bewährte Ballonzauberer Nicoolino und das Kinderkarussell ein. Passend dazu wird gleich nebenan Popcorn von der Familien- und Krankenpflege hergestellt. Die ev. Kirchengemeinde bietet wieder ihre leckere selbstgemachte Suppe an, die wohl auch in diesem Jahr wieder sehr schnell ausverkauft sein wird. Im Auftrag der WAB tischt die Reisende Küche auch wieder den traditionellen Wildschweinbraten auf. „Der Braten mit dem leckeren Rotkraut findet immer einen reißenden Absatz, darauf wollen wir nicht verzichten.“, so Frank-Dagobert Müller, 2. Vorsitzender der WAB. Waffeln mit Kaffee des Kreises Senioren Aktiv und die Cocktailbiene laden weiterhin zum Verweilen ein.

Und eine weitere Tradition wird fortgeführt. So ist auch die Freie evangelische Gemeinde wieder mit von der Partie. Am Stand von Pastor Tim Linder und Co. können die Besucher „Pakete fürs Leben“ schnüren lassen. Die entsprechenden Lebensmittel sind zuvor bei Artmann besorgt worden, werden zugunsten Notleidender zu Kisten verpackt und im Anschluss nach …… verschickt. Und natürlich dürfen auf einer Langendreerer Veranstaltung die Dorfpostille und „Langendreer hat’s“ nicht fehlen. Dort werden die Besucher über die neuesten Aktivitäten in Langendreer informiert.

Dass das Herbstfest schon im September gefeiert wird, hat einen guten Grund. Höser: „Durch die Herbstferien und die Abstimmung mit der evangelischen Kirchengemeinde, die feiern eine Woche später ihr Gemeindefest, ist dieser Termin zustande gekommen. Im nächsten Jahr findet der Herbstmarkt dann Anfang Oktober statt.

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WAB trauert um
Dr. Erich Lohkamp

Dr. Erich Lohkamp ist tot. Im Alter von 83 Jahren ist der engagierte Langendreerer am 12. Juni verstorben. In den letzten Jahren war es extrem still geworden um den Mann, der mehr als ein Jahrzehnt als Vorsitzender die Geschicke der Werbegemeinschaft Alter Bahnhof maßgeblich mit bestimmte. In einer Zeit, als es am Alten Bahnhof in Langendreer noch keine Leerstände gab.

Während seiner aktiven Unternehmer-tätigkeit waren Langendreer und Werne noch ziemlich florierende Viertel und Dr. Lohkamp und sein Bruder Fritz betrieben am Alten Bahnhof, im Langendreerer Dorf und in Werne eine Kette von Schuhgeschäften. „Im unmittelbaren Einzugsgebiet“, erinnert sich Jürgen Große, damals Marketingleiter der Volksbank Bochum Ost und ebenso wie Lohkamp ein Urgestein der Werbegemeinschaft, „hatten wir noch Ende der Siebzigerjahre des vorigen Jahrhunderts z.B. einen Eisenwarenhandel, ein Hutgeschäft und ein Geschäft mit Gardinen und Innen-ausstattung.“

Nach Lohkamp hatten HiFi-Spezialist Werner Knoop, Heinz-Willi Assmann und Metzgermeister Ernst Graumann den Vorsitz inne. Aktuell bekleidet Bäckermeister Michael Koch das Amt, das der Verstorbene stets auch dafür nutzte, die Unternehmer am Alten Bahnhof zum Mitmachen zu bringen.

Mit seinen Freunden, zu denen auch alte Geschäftspartner zählten, ging Lohkamp regelmäßig in die Sauna. Gesellschaftliches Engagement war ihm wichtig und für soziale Projekte setzte er sich gerne ein. Seinen letzten, eher halb-gesellschaftlichen Auftritt hatte der an Parkinson erkrankte Ruheständler am 3. Dezember 2011, als er eine ganze Reihe von alten Weggefährten zur Feier seines 80. Geburtstages in das Restaurant des Wittener Saalbaus eingeladen hatte.

Zahlreiche Weggefährten begleiteten den verdienten Langendreerer auf seinem letzten Weg auf dem Friedhof an der Stiftstraße. Eberhard Franken



Super-Premiere: Bänke raus und Bürgerwoche

Das war ein würdiger, ein toller und von allen Beteiligten umjubelter Abschluss für die 38. Bürgerwoche im Bochumer Osten – und ein tolles Bürgerfest „Bänke raus“: Gott und die Welt gaben sich bei strahlendem Hochsommer-wetter ein Stelldichein auf der Alten Bahnhofstraße zwischen Lünsender und Ümminger Straße.

Alle waren zufrieden. Am meisten aber Bezirksbürgermeisterin Andrea Busche, die nun einen neuen Helden hat. Das ist Pastor Tim Linder, der seiner obersten Ortsteilpolitikerin viele Scherereien ersparte. Busche hatte nämlich ihre Tasche auf der Bühne deponiert – und die Musiker einer der vielen guten Bands auf der Festmeile hatten beim Umbau das wichtige Stück ganz nach hinten befördert, wo es auf den ersten Blick zwischen all den Kabeln, Koffern und Instrumententaschen nicht zu finden war. Pastor Linder suchte dann aber offenbar mit besonderer Unterstützung von ganz, ganz oben dafür, dass Andrea Busche sich endlich wieder am Fest erfreuen konnte.

Firmen, Vereine, Verbände, Initiativen und Gruppierungen aus dem Ortsteil hatten sich versammelt – und all die anderen, die nicht selbst beteiligt waren bei diesem Fest von Bürgern für Bürger, schlenderten einmal oder auch mehrfach – aber immer mit großem Vergnügen – über die pickepackevolle Straße, auf der sich unter anderem auch SPD und CDU trafen.

Ein Fest von Bürgern für Bürger. Das ist die altbekannte Basis der Bürgerwoche, deren 38. Auflage die Menschen im Bochumer Osten gerade erleben durften. Bänke raus verfolgt praktisch den identischen Ansatz, wobei dieses Fest von der Werbegemeinschaft Alter Bahnhof (WAB) aus der Taufe gehoben wurde und zunächst kleiner begann, weil es auch kleiner gedacht war: Nur für den Alten Bahnhof. Und das, obwohl es vom großen StillLeben A40 des Kulturhauptstadtjahres 2010 abgeschaut ist.

Die ursprünglich gesetzten geografischen Grenzen hat das beliebte Fest bei seiner fünften Auflage nun aber deutlich gesprengt. Nicht nur, weil auch die Stadtteilinitiative „Langendreer hat’s“ einen gewissen Anteil daran hat, sondern auch, weil sich auch Politik und Bezirksverwaltung im Bochumer Osten diesmal – probeweise – an das erfolgreiche Konzept der WAB angeheftet hatten.

Aber auch, weil sich der Erfolg des Festes inzwischen sogar über die bundesrepublikanischen Grenzen hinaus herumgesprochen hat. Die gerade gefeierte BlauPause zum 50. Geburtstag der Ruhr-Uni mag ein Beleg sein. Bänke raus und die BlauPause haben die gleichen Wurzeln, aber die Langendreerer wuchsen halt schneller – und sorgten für regionale Bedeutung. All das sorgt am Alten Bahnhof durchaus für Stolz. Lisa Schönell schließlich war es, die als „Losfee“ für glückliche Gesichter sorgte: Die 12jährige – assistiert von Stadteilmanager Karsten Höser und Pastor Tim Linder – zog die Gewinner der WAB-Verlosung und machte damit 16 Fest-Besucher glücklich. Partner und Mitglieder der WAB hatten Gutscheine im Wert von 10 und 20 Euro gestiftet. Hauptpreis war ein Gutschein über 150 Euro. Eberhard Franken

Bilder von „Bänke raus!“ 2015



Erstellung eines Einkaufsführers: WAB ist dabei

In der diesjährigen Mitglieder-versammlung bestätigten die teilnehmenden Mitglieder ihren Vorstand. Somit vertreten weiterhin Michael Koch, Frank-Dagobert Müller und Yvonne Schönell als Vorsitzende, Jonathan Ströttchen und Norbert Kurtz als Kassierer, sowie Karsten Höser und Bernd Leimann als Schriftführer den Verein.

In seinem Jahresbericht lobte Leimann die hervorragende Durchführung des Festes „Bänke raus“, des Herbstmarktes sowie das zum ersten Mal angebotene „Adventszimmer“. Im Rückblick waren sich alle Anwesenden einig, dass die Einstellung des Stadtteilmanagers für Langendreer eine große Bereicherung ist.

Ganz aktuell erstellt BO-Marketing – maßgeblich von der WAB begleitet – eine Einkaufskarte der beiden Einkaufszentren in Langendreer. Auch in dem Verfahren des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts sind Vertreter der WAB beteiligt. Dazu findet am 17. März das erste Bürgerforum in Werne statt. Für das laufende Jahr werden die beiden erwähnten Feste weiterhin durchgeführt. Auch das Adventszimmer, welches im letzten Jahr sehr gut angenommen wurde, wird wiederholt.

„Dank der großen Unterstützung aller Beteiligten haben wir im letzten Jahr viel bewegt. Wir werden weiterhin aktiv bleiben und die Zusammenarbeit mit anderen Gruppen und Institutionen aus Langendreer ausbauen.“, so Michael Koch, Vorsitzender der WAB.



1. Bürgerforum Werne/Langendreer-
Alter Bahnhof

Zum 1. Bürgerforum Werne/ Langendreer-Alter Bahnhof bittet das Stadtplanungs- und Bauoprdnungsamt der Stadt Bochum am 17. März 2015, ab 18:30 Uhr, in die Mensa der Willy-Brandt-Gesamtschule an der Wittekindstraße 33.

Dieses Forum bettet sich in den gegenwärtig laufenden Prozess der Erstellung eines Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) für den Bereich Werne/Langendreer-Alter Bahnhof ein und ist Teil der wichtigen Bürger-und Akteursbeteiligung. Das Forum dient als Plattform für die Bürgerinnen und Bürger des ISEK-Gebietes sowie für Akteure aus dem sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Bereich über Ziele und Inhalte des ISEK-Prozesses zu diskutieren und Anmerkungen und Ideen in den Prozess einzubringen.

Hier der Link zur Einladung (pdf)



Papst und
Waschmaschinen-Torwand

Ein toller Erfolg war einmal mehr das Langendreerer Stadtteilfest Bänke raus. Bei strahlendem Sonnenschein ging die vierte Auflage des Mitmach-Festes auf der Alten Bahnhofstraße zwischen Lünsender Straße und Ümminger Straße über die Bühne(n) – und es war für jeden Geschmack etwas dabei.

Freie Plätze gab es in diesem Jahr jedenfalls nicht mehr – und wie Pastor Tim Linder von der Freien Evangelischen Gemeinde feststellte, habe man diesmal schon Bewerbern absagen müssen. Auf der Beliebtheitsskala der beteiligten Bürger, Vereine, Organisationen und Besucher jedenfalls steht das fest inzwischen sehr hoch.

Highlights für Große und Kleine gab es nämlich reichlich auf der „Festmeile“. Das reichte von der „Waschmaschinen-Torwand“ vor dem Elektrohaus Klaes, an der sich auch viele Erwachsene versuchten, bis zum Kinderschminken. Musikalisch wurde viel geboten: Von der Schülerband der Willy-Brandt-Gesamtschule über peppige Zumba-Rhythmen und Trommelekstase mit „Pentaton“ bis zu den Oldies mit Chris Cassidy und seinem Terzett gab es viel zu hören und zu sehen.

Christel und Wili Wegener waren mit Michael Finkenbusch angetreten, die Festbesucher in die schottischen Highlands zu entführen: Als „Scots'n Breizh“ ließen die drei ihre Pipes and Drums über den Alten Bahnhof klingen – und Michael Koch war ein sichtlich zufriedener Vorsitzender der Werbegemeinschaft Alter Bahnhof (WAB). Die WAB veranstaltet das Fest in enger Kooperation mit dem Stadtteilverein „Langendreer hat's“.

Dass auch Papst Franziskus dabei war, hat dem Fest sicher nicht geschadet: Er stand als „Pappkamerad“ (ausgeliehen vom Bistum Essen) für Gruppenbilder mit Passanten am Stand der Scalabrinerinnen bereit. Aber auch Augustine, eine der Missionsschwestern, ließ sich mit ihm und ihren Keksen fotografieren.

Auch die Politik war reichlich vertreten. Die designierte Bezirksbürgermeisterin Andrea Busche meldete über facebook eine Menge Gespräche, und auch die Ratsmitglieder Elke Janura (CDU), Jörg Czwikla und Jonathan Ströttchen (beide SPD) wurden gesehen. Ströttchen war als Vorsitzender des lokalen Ortsvereins in die Organisation eingebunden, während Czwikla sich erfolgreich als Aushilfs-Karussell-Bremser versuchte und einen Mords-Spaß dabei hatte.

Das Fest wird auch 2015 fortgesetzt. Daran gibt es gar keinen Zweifel. Mit den Planungen für's kommende Jahr werden die Organisatoren schon in Kürze beginnen. Eberhard Franken



Bericht von der Hauptversammlung

„Mit etwas Positivem“, sagte Bernd Leimann, „beginnen üblicherweise die Geschäftsberichte bei Jahreshauptversammlungen.“ Diesmal, so der Schriftführer der Werbegemeinschaft Alter Bahnhof (WAB) wolle er bewusst etwas Negatives voranstellen: Der Stadtteil – vor allem der Alte Bahnhof – gehöre nach WAZ-Meldungen zu den ärmsten in Bochum. (Hier lesen Sie den Geschäftsbericht im Original.)

„Hier bei uns ist aber mehr los als in den reichen Ortsteilen“, lobte Leimann unmittelbar danach. „Wir haben Flohmärkte, attraktive Feste, Lesungen und wir sind multikulturell aufgestellt.“ Beim letzten „Bänke raus!“ brachten sich die türkischen Mitbürger intensiv ein und sorgten für eine Bereicherung des Bürgerfestes.

Es gebe also – obwohl die Lage nach wie vor problematisch sei – auch reichlich Positives zu vermelden. Dies reiche von neuen Mietern in bisher leeren Ladenlokalen bis zum neuen Stadtteilmanager Karsten Höser, der sich aktuell im IHK-Lehrgang befindet, aber schon jetzt als zentraler Ansprechpartner im Geschäftsviertel bereit steht.

Der Vorstand übte Selbstkritik hinsichtlich der Werbung für das letzte Herbstfest und versprach Besserung. Nicht nur deshalb bestätigten die anwesenden Mitglieder bei den Neuwahlen die bewährte Mannschaft, in der die Schriftführer Leimann (jetzt 2.) und Höser die Plätze tauschten. Kassiererin Lisa Grewe wurde unter großem Applaus vom Vorsitzenden Michael Koch mit einem schönen Blumenstrauß und dem Dank der Mitglieder verabschiedet. Sie wird dem 22jährigen Jonathan Ströttchen, der das Amt jetzt übernimmt, noch helfend zur Seite stehen.

Malermeister Horst Lindemann war das dienstälteste WAB-Mitglied an diesem Abend, zu dem ausdrücklich auch Nicht-Mitglieder eingeladen waren. Die alten und neuen Vorstandmitglieder Frank-Dagobert Müller, Yvonne Schönell und Norbert Kurtz-Witte freuten sich, dass sich Vertreter verschiedenster Gruppierungen eingefunden hatten – und Lindemann regte an, noch mehr auf die lokalen Vereine zuzugehen und sie in die WAB-Aktivitäten eng einzubinden.

Bezirksvertreter Michael Eichelberger war gekommen, um der Versammlung die Einrichtung eines Frühlingsfestes nahe zu legen. Der Vorschlag des Lokalpolitikers fand sehr viele Sympathisanten, wobei man allerdings glaubt, dies erst im kommenden Jahr verwirklichen zu können.

Weitere Infos:
Horst Lindemann schlug vor, z.B. ein WAB-Jugendturnier mit dem BV Langendreer 07 zu veranstalten. Er riet dazu, „die vorhandenen Rücklagen sinnvoll einzusetzen.“

Andrea Witte, die neue Filialleiterin der Volksbank Bochum Witten an der Wartburgstraße, wurde als Kassierer-Beisitzerin in das operative Geschehen der WAB eingebunden.

Der gute Kassenstand der WAB, so die 3. Vorsitzende Yvonne Schönell, sei darauf zurückzuführen, „dass wir für eine neue Weihnachtsbeleuchtung gespart haben.“



Frische Farbe am Stern

Das große Mietshaus zwischen „Stern“ und Eislebener Straße, an der Alten Bahnhofstraße 181 springt mit seiner frischen und kräftigen Farbe den Passanten jetzt richtig ins Auge. Das Haus wurde noch im alten Jahr versteigert und der neue Eigentümer investiert offenbar nicht nur in die Optik der Immobilie, in der auch zwei Geschäftslokale leerstehen: Das ehemalige Sonnenstudio und die Gaststätte.

Die Telefonnummer der Bochumer Immobilienverwaltung ibs ist mehrfach an der Fassade zu lesen. „Wir wollen vermieten“, sagt Susanne Schweppe von der ibs. „Wir bringen das Objekt gerade in einen vermietbaren Zustand. Seit Anfang Januar sind praktisch ununterbrochen Handwerker vor Ort und wir haben inzwischen auch schon einige Anfragen bekommen.“

Nun hoffen die Vertreter der Werbegemeinschaft Alter Bahnhof und die direkten Anlieger, dass die Aufwertung der lokalen Immobilie auch eine Aufwertung für das Geschäftsviertel sein wird.



Beliebte Stiefelaktion ab 30. November

Weihnachtsbäume und Stiefelaktion

Ihre beliebte Stiefelaktion wollen die Geschäftsleute der Werbegemeinschaft Alter Bahnhof (WAB) – wie schon in den vergangenen fünf Jahren – wieder rund um den Nikolaustag durchführen und in der Adventszeit die Alte Bahnhofstraße mit Weihnachtsbäumen schmücken, um vorweihnachtliche Feststimmung zu wecken.

„Viele Laternen am Alten Bahnhof sind mit Steckdosen versehen. Damit können die benachbarten Bäume mit Lichterketten illuminiert werden“, sagt WAB-Vorsitzender Michael Koch. Auch Nichtmitglieder können übrigens einen Baum sponsern.

An der Stiefel-Aktion können Kinder bis zu zehn Jahren teilnehmen. Jedes Kind gibt bis zum 30.November einen Stiefel im Elektrohaus Klaes oder der ParkApotheke ab und erhält dabei eine Auflistung der teilnehmenden Geschäftsleute, damit sie später wissen, wo sie ihren Stiefel suchen können.

In der ersten Dezemberwoche werden die Kinderstiefel dann von den WAB-Mitgliedern mit Süßigkeiten und kleinen Spielzeugen gefüllt. Vor Nikolaus werden die gefüllten Stiefel in alle teilnehmenden Geschäfte verteilt und dort in den Schaufenstern platziert. Die teilnehmenden Geschäfte sind an aushängenden Plakaten zu erkennen. Ab dem 6. Dezember suchen die Kinder ihre Stiefel und erhalten ihren gefüllten Stiefel gegen Vorzeigen des passenden zweiten Stiefels zurück.



KIK in Langendreer

Das Licht geht wieder an direkt am Stern: Im Haus Alte Bahnhofstraße 179 eröffnet am 23. Oktober der Textildiscounter KIK. Innenausbau und Ladeneinrichtung waren binnen weniger Tage erledigt. Dort, wo vor vielen Monaten der Drogeriemarkt Schlecker nicht ganz freiwillig die Türen abschloss und den lokalen Gewerbetreibenden damit wieder einige Sorgenfalten mehr auf die Stirn trieb, wird also endlich wieder buntes (Textil-)Leben einkehren.

In der Lokalpresse war zunächst zu lesen, dass am 23. Oktober eröffnet werden sollte. Just als dies in der Zeitung stand, meldete die KIK-Pressestelle, dass bereits zwei Tage früher eröffnet werde. Die Eröffnungsanzeige im Bochumer Stadtspiegel wiederum nannte den 23. als Eröffnungstag, den wiederum die KIK-Pressestelle am 21. bestätigte und sich entschuldigte. Etwas Verwirrung nach einer heißen Umbauphase – aber die Kunden werden so oder so kommen.

KIK ist ja kein Unbekannter am Alten Bahnhof: Das Unternehmen war lange Jahre direkt neben dem Zwischenfall ansässig. Unmittelbar nach dem Brand, dessen Ruinen schon über zwei Jahre für Gesprächsstoff sorgten, hatte der Textil-Discounter am 24. August 2011 sein Ladenlokal geräumt. Damals waren es noch rote Regale, die von den LKWs abtransportiert wurden. Keine Rede war damals davon, dass KIK – nun mit grauen regalen – in den Ortsteil zurückkehren würde. „Dass dies nun der Fall ist“, so Frank-Dagobert Müller, der Zweite Vorsitzende der Werbegemeinschaft Alter Bahnhof (WAB), „freut uns natürlich ganz besonders, zumal dadurch auch wieder Leben zum Stern kommt.“



„Bänke raus!“ unterstützt wohltätige Projekte

Das Fest „Bänke raus!“ war in vielseitige Hinsicht ein voller Erfolg. Zum dritten Mal haben zahlreiche Langendreer Bürger das Angebot angenommen und haben sich auf der Alten Bahnhofstraße getroffen. Seitens der Organisation ist die Veranstaltung als nicht kommerzielles Fest konzipiert. Ziel der Werbegemeinschaft Alter Bahnhof (WAB) und den weiteren ehrenamtlichen Organisatoren ist es, mit den Einnahmen die entstehenden Ausgaben für das Rahmenprogramm und die Verwaltungsgebühren auszugleichen.

Neben dem vielen Engagement gemeinnütziger Gruppen, Vereinen und Initiativen bietet das Fest auch die Möglichkeit für konkrete Projekte zu sammeln. So ein konkretes Projekt ist die Unterstützung von Kindern aus Familien, die die Lebensmittelausgabe der Wattenscheider Tafel in der evangelischen Kirchengemeinde Langendreer besuchen. In diesem Zusammenhang erhalten die Kinder Schulsachenbeihilfe und spezielle Oster- und Weihnachtspakete.

Die Mitarbeiter der Volksbankfilialen des Bochumer Ostens verkauften auf dem Fest Würstchen im Wert von 1.600 Euro. Diesen Betrag spendeten sie zu Gunsten der Kindertafel der Evangelischen Kirchengemeinde Langendreer. Dankend nahm Pfarrer Gentz den Scheck entgegen.

Zusätzlich verdoppelte die Volksbank Bochum Witten den Betrag und spendete auch 1.600 Euro zu Finanzierung des Festes „Bänke raus!“. „Ohne diesen Betrag würde ein großes Loch in der Finanzierung des Festes entstehen. Durch die große Anzahl an Anmeldungen mussten wir sogar zusätzliche Bierzeltgarnituren anmieten.“, so Frank Müller, zweiter Vorsitzender der WAB, der den Scheck entgegen nahm. „Damit im nächsten Jahr die Finanzierung auf mehreren Schultern geladen wird, werden für das Fest weitere Sponsoren gesucht und u. a. auch die anliegenden Gastronomen um Unterstützung gebeten“, teilte Karsten Höser vom Vorbereitungsteam mit.

Scheck

Foto: Andreas Schmitt

v. l. n. r. Pfarrer J. Gentz, F. Müller, S. Altegoer, Mitarbeiterinnen der VB Filiale, K.Höser



„Bänke raus!“ am 30. Juni 2013:
Langendreer trifft sich auf der
Alten Bahnhofstraße

Das Fest wird in diesem Jahr erst am 30. Juni stattfinden, weil der ursprünglich geplante Termin mit der Abschluss-veranstaltung der Bürgerwoche 2013 kollidiert. Der Vorbereitungskreis von „Bänke raus!“ war dagegen, zwei große Veranstaltungen im Langendreer an einem Tag anzubieten.

Bänke raus

Alle Interessierten und alle Teilnehmer bitten wir, die Terminänderung in ihrer Jahresplanung 2013 zu berücksichtigen und den neuen Termin auch an Freunde und Bekannte weiterzugeben.

Weiterführende Informationen hier.

 



Stiefelaktion 01.-08.12.2012

An der Aktion können Kinder von 0-10 Jahren teilnehmen. Stiefel bitte beschriften (evtl. mit Klebeetikett unter der Sohle) mit Name und Telefonnummer bis zum 1. Dezember in einer der zwei Sammelstellen abgeben:

Elektrohaus Klaes
Die Park Apotheke

Nach Nikolaus, und zwar vom 6. Dezember an, dürfen die Kinder ihre Stiefel in den Schaufenstern der Geschäfte am Alten Bahnhof suchen (Listen der teilnehmenden Geschäfte liegen aus) und erhalten ihren mit kleinen Überraschungen und Süßigkeiten gefüllten Stiefel gegen Vorzeigen des Gegenstückes zurück.
Plakat Stiefel
2011 war die Aktion wieder ein großer Erfolg mit rund 200 kleinen, begeisterten Teilnehmern. Viele hatten schon im Vorfeld gefragt, ob das Stiefelsuchen wieder stattfinden würde.

Knapp 40 Geschäftsleute am Alten Bahnhof unterstützen den Spaß mit Sach und Geldspenden und versteckten Stiefeln in ihren Schaufenstern. Dabei beteiligten sich nicht nur ausschließlich die Mitglieder der Werbegemeinschaft.

Die Werbegemeinschaft Alter Bahnhof bedankt sich bei allen Geschäftsleuten, die sich mit ihren Beiträgen zur diesjährigen Stiefelaktion und auch mit dem Aufstellen und Schmücken der Tannenbäume an der alten Bahnhofstraße für eine schöne weihnachtliche Atmosphäre in unserem Stadtteil einsetzen.



Den Regen einfach weggefeiert

WAZ-Redakteur Gernot Noelle besuchte den Herbstmarkt und berichtet in seinem Artikel (hier der Link) Posititives.



Herbstmarkt am Stern:
Leimann als „Wettergott“

Der Mann hat jede Menge Mut. Und das, obwohl er keine besonders gute Verbindung zum Wettergott nachweisen könnte: Bernd Leimann, Vorstandsmitglied der Werbe-gemeinschaft Alter Bahnhof (WAB), schreibt das gute Wetter für den 4. Herbstmarkt in seinem Kiez einfach herbei.

Beim Fest am 6. Oktober (10 bis 18 Uhr) sollten hinsichtlich der Temperaturen, so teilt er mit, alle „beruhigt sein, denn traditionell sorgt die WAB nicht nur für Musik und andere Attraktionen, sondern auch für schönes Wetter.“

Bei diesem Herbstmarkt am „Stern“, dem Platz zwischen Wartburgstraße, Hohe Eiche und Alte Bahnhofstraße, wollen ortsansässige Händler, Schulen, Kindergärten, Kirchengemeinden und Vereine wieder mit möglichst vielen Besuchern den Abschied vom Sommer feiern, anstatt ihn zu beweinen. Das noch junge Fest hat sich neben „Bänke raus!“ und dem Weihnachtsmarkt im Dorf als zusätzlicher Publikumsmagnet etabliert, wie die sehr guten Besucherzahlen in den drei Vorjahren bewiesen.

Ausgefalleneren Waren oder Geschenke, so Leimann, werde es dort geben, und eine große Auswahl an Leckereien, zu denen der traditionelle Wildschweinbraten der WAB ebenso gehört wie die Erbsensuppe oder die türkischen Spezialitäten. Damit das Essen noch besser mundet, bieten bekannte Langendreerer Musiker ein buntes Programm mit beliebten Oldies: Sie treten erstmals als Beatles Revival Band auf.

Und wer etwas zu viel gegessen haben sollte (nicht dass dies wirklich der Fall sein könnte…), der kann sich mit der Zumba-Gruppe von Völker-Fitness zu heißen Rhythmen so viel bewegen, dass die Kalorienverbrennung so richtig in Fahrt kommt. Und es gibt sogar noch einen angenehmen Nebeneffekt: Allen Zumba-Mitwirkenden würde selbst dann nicht kalt, wenn Bernd Leimann mit seiner kühnen Wetterprognose völlig daneben läge.

Pastor Tim Linders Freie Evangelische Gemeinde sammelt im Übrigen auf dem Herbstmarkt wie in den vergangenen Jahren wieder Lebensmittelspenden für Notleidende.



„Bänke raus!“

Von Bürgern für Bürger – das war zum zweiten Mal das Motto des Mitmachfestes „Bänke raus!“ im Ortsteil „Alter Bahnhof“ in Langendreer – und die Veranstaltergruppe aus lokalen Vereinen, Anwohnern, aus allen Gemeinden sowie der Werbegemeinschaft Alter Bahnhof (WAB) hatte allen Grund, so richtig glücklich zu sein: Bei strahlendem Festwetter kamen Akteure wie Besucher nicht nur vom Alten Bahnhof, sondern aus allen Ecken der Stadt.

„Letztes Jahr“, so bilanziert Frank-Dagobert Müller den enormen Zuspruch, „hatten wir 57 Tische. Diesmal sind es fast 100.“

Man habe alle verfügbaren Bierzeltgarnituren aus Gemeinden und von der Bezirksvertretung herangeschafft, um das enorme Interesse an den Standplätzen zu befriedigen. „Ich glaube“, so der WAB-Vize, „alle verfügbaren Bänke stehen jetzt hier bei uns.“

Zwischen Leifacker und Lünsender Straße hatten die Veranstalter die Alte Bahnhofstraße gesperrt. Einige ausgewählte Autos durften trotzdem dort stehen: Unter Schirmen der IG Metall standen drei Opel-Fahrzeuge, und Betriebsrats-Boss Rainer Einenkel diskutierte mit Passanten sowie Bezirksbürgermeister Norbert Busche. Gleich nebenan sammelte der Betriebsrat Unterschriften für den Erhalt des Opel-Werkes. Eine Nachwuchsmannschaft des SV Wacker Obercastrop war auf die Festmeile gekommen und sorgte mit knallgelben Opel-Solidaritätsshirts für großes Aufsehen. Die lokale Prominenz holte die Bänke sogar musikalisch raus: WAB-Schriftführer Bernd Leimann trommelte lautstark bei der Show-Gruppe der Wuppertaler Percussion-Schule „Pentaton“ mit. Unter der Leitung der Inhaberin Gabriele Leyendecker brachte das 20köpfige Ensemble die Trommelfelle der begeisterten Zuhörer mächtig zum Vibrieren.

Etwas weniger laut präsentierte sich die junge Formation „Dan Delian“ mit Jonathan Ströttchen am Keyboard. Der noch sehr junge Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Alter Bahnhof ist als exzellenter Musiker bekannt. Dr. Dirk Meyer, der für den scheidenden SPD-Fraktionschef Jochen Gruschwitz in die Bezirksvertretung nachrückte, wurde ebenfalls gesehen. Der bekennende Gitarrist hatte sein Instrument diesmal allerdings nicht dabei.

Schon beim morgendlichen ökumenischen Gottesdienst hatte es übrigens kaum genug Sitzplätze gegeben. Pastor Tim Linder von der Freien Evangelischen Gemeinde hatte 200 eigens anfertigte Spielbank-Jetons verteilen lassen. „Setze dein Vertrauen auf Gott“, war darauf zu lesen. „Die waren nach dem Gottesdienst alle weg“, freute sich Linder.

Die siebenköpfige Langendreerer Gruppe „Die Bänkelsänger“ – abermals mit klerikaler Beteiligung – war im Anschluss auf der Bühne zu hören. Was der name nicht vermuten lässt: Nicht mittelalterliches Liedgut wurde präsentiert, sondern einige Stücke von Elvis bzw. den Comedian Harmonists. Immerhin hatten die sechs Damen sich bei der Gründung gegen das eine männliche Mitglied nicht mit ihrem Namenswunsch durchsetzen können: Sie wollten sich „Dorfschnepfen“ nennen.

„Wir haben erreicht, was wir erreichen wollten“, fasste WAB-Vorsitzender Michael Koch zusammen. „Wir haben die menschen in unserem Stadtteil zusammengebracht. Das schloss sich Karsten Höser direkt an. „Es ist uns gelungen, die Menschen rund um den Kirchturm zu motivieren“, freute sich der Vorsitzende des Vereins „Langendreer hat’s“.

Eberhard Franken



Fast wie das „Still-Leben A40“ ...

... nur in klein. Das ist das Bürger-Mitmach-Fest „Bänke raus!“, das am Sonntag, 10. Juni, zum zweiten Mal am Alten Bahnhof in Langendreer gefeiert werden soll. „Auf fast einem halben Kilometer, zwischen Leifacker und Lünsender Straße“, so die Veranstalter, „wird die Alte Bahnhofstraße von 10 bis 18 Uhr gesperrt.“ Interessierte Gruppen, Organisationen, Vereine, sowie Anwohner und interessierte Bürger werden sich dann bei hoffentlich bestem Wetter – und mit vielen Showeinlagen – auf der Festmeile präsentieren und zum Verweilen einladen.

Alle sollen mitmachen, wenn es nach der Veranstalter-Gruppe geht, die ihre Ideen bei einem Pressegespräch noch einmal nach außen trug. „Es ist ein Straßenfest zum Mitmachen“, erklärte Karsten Höser, der ebenso für die Geschäftsleute der Werbegemeinschaft Alter Bahnhof (WAB) sprach wie für Anlieger, Kirchengemeinden und Sportvereine.

„Das Fest ist nicht ‚von oben‘ organisiert“, stellt Pastor Tim Linder von der Freien Evangelischen Gemeinde klar. „Das machen Leute von hier, die ein Herz für den Stadtteil haben und die es hier so schön finden, dass wir zusammen feiern wollen.“ Und für alle, die noch mitmachen wollen, so Linder, „haben wir noch ein Plätzchen frei.“ Ein Tisch kostet 10 Euro – und der Erlös fließt direkt in das Projekt.

Bänke raus

Zum Start um 10:30 Uhr gibt es am „Stern“ einen ökumenischen Gottesdienst, danach auf zwei Bühnen ein Musikprogramm mit Gruppen aus dem Stadtteil. „Die Bänkelsängerinnen“, die „Dafodiles“, „Dan Dalien“, „Just 4 Fun“ und die „Gypsies“ sorgen für Musik. An wechselnden Orten wird „Pentaton“ heißen Samba, das Figurentheater-Kolleg seine eigenen Programme präsentieren.

Das Fest ist eingebunden in einen verkaufsoffenen Sonntag – oder vielleicht auch umgekehrt. Immerhin gibt es auch für junge Menschen viel zu entdecken: Spielstraße, Torwandschießen, „menschlicher Fußballkicker“ und Flohmarkt laden ebenso ein wie eine Bilderausstellung über Langendreer sowie viele Sportpräsentationen und ein musikalisches Mitmachprogramm.

Ein breites kulinarisches Programm wird verhindern, dass die Gäste aus Nah und Fern vielleicht hungern oder Durst haben müssten. Bei dieser Ankündigung wird in der Runde breit gegrinst und Norbert Kurtz fügt an: „Wenn du kein Profi bist, dann machst du halt ein paar Stockfehler.“ Der ehemalige „Zwischenfall“-Boss spielt darauf an, dass die Grillwürstchen im Vorjahr schon um 14 Uhr ausverkauft waren. Aber das hat keiner wirklich übel genommen bei diesem sympathischen Fest von Bürgern für Bürger. Und alle hoffen, dass wie im Vorjahr wieder 2.000 bis 3.000 Menschen zum Alten Bahnhof kommen.

Michael Koch, Vorsitzender der WAB, lobt das Bänke raus!-Team: „Wir alle haben ein Jahr an der Vorbereitung gearbeitet“, sagt er. „Die WAB allein könnte das nie stemmen.“ Bei den Kosten springt die Werbegemeinschaft als Zuschussgeber mit ein – aber alle Erlöse fließen wieder zurück in den großen „Gemeinschaftstopf“ dieser Non-Profit-Veranstaltung.

Das Budget von rund 5.000 Euro sei bis auf 800 Euro gedeckt. „Der Knappenverein zapft Bier, die Volksbank stiftet die Würstchen und deren Mitarbeiter grillen sie“, so Koch. „Das ist das Prinzip: Alle für den Stadtteil.“ Da ist es zwar ärgerlich, dass die Gema trotz vieler Diskussionen allein 1.000 Euro kassieren wird. Aber was soll‘s: Der Stadtteil wird sich wieder zusammenfinden. Gemeinschaftsgefühl ist eben beinahe kostenlos – aber glücklicherweise nicht umsonst. www.baenke-raus.de

Eberhard Franken



Neues vom Alten Bahnhof

Liebe Mitglieder,

I. um die auf der Jahresmitglieder-Versammlung beschlossene Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit und Information umzusetzen haben wir, der Vorstand, uns mit einigen Hausbesitzern in Verbindung gesetzt, die über ein leerstehendes Ladenlokal verfügen. Wir haben sie gebeten uns ihr Ladenlokal für Werbung und Information der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen – möglichst kostenlos.
Bisher haben sich 2 Hausbesitzer dazu bereit erklärt.
Das heißt, dass wir in Kürze in den Schaufenstern von 2 Ladenlokalen die Bürger informieren werden:

  • auf Flipcharts aktuell über die anstehenden Aktionen und Veranstaltungen im Stadtteil
  • über die Mitglieder der Werbegemeinschaft
    und vor allem:
  • Jedes Mitglied kann dort kostenlos Werbung für sein Geschäft bzw. seine Firma einstellen !

II. Aufgrund der optisch und sicherheitstechnisch katastrophalen Situation rund um die Brandruine an der Kreuzung Ümminger-/Alte-Bahnhofstr. (ehem. Zwischenfall) sind wir aktiv geworden. Wir haben die Situation mit Fotos und mittels einer Verkehrszählung dokumentiert und haben die Probleme in der Bezirksversammlung am 19.04. zur Sprache gebracht. Wir waren uns mit allen dort vertretenen Fraktionen darin einig, dass die Stadt Bochum dringend den bzw. die Besitzer der Ruine dazu zwingen muss

  • den Bürgersteig vor der Ruine wieder begehbar zu machen, indem dort z.B. ein Fußgängertunnel gebaut und/oder die Ruine so abgedeckt wird, dass von ihr keine Gefahr mehr für Passanten ausgeht,
  • das Gelände zur Straßenseite regelmäßig von Müll und Unrat zu reinigen.

Eine Anfrage an die Stadtverwaltung mit Bitte um Umsetzung ist unterwegs.
Da die Stadt nicht kaum rechtliche Möglichkeiten zur Verfügung stehen, den/die Besitzer zum Abriss oder zum Neubau zu zwingen, erhoffen wir uns auch, dass durch die genannten Maßnahmen ein permanenter finanzieller Druck auf die Eigentümer ausgeht, der sie zu einer endgültigen Lösung (Grundstücksverkauf und/oder Abriss) ermuntert.

III. Nicht vergessen:

10. Juni – Bänke raus

Dafür haben wir eine Verlosung organisiert: 3 Einkaufsgutscheine für 150 –100 –50 €,
einlösbar bei einem Mitgliedsunternehmen der WAB.

Viele Grüße,
B. Leimann



Einmündungsbereich Alte Bahnhofstraße/Ümminger Straße

Auch die Werbegemeinschaft Alter Bahnhof (WAB) bezieht Stellung in der Diskussion um die Situation im Einmündungsbereich Alte Bahnhofstraße / Ümminger Straße. Vertreter des WAB-Vorstands informierten sich am Dienstagmorgen vor Ort über die gespannte Lage für Fußgänger und Senioren beim Passieren der Absperrungen an der Brandruine der Diskothek „Zwischenfall“.

Vorsitzender Michael Koch: „Wir haben nicht nur einen Passanten gesehen, der sich zwischen vorbeifahrenden Autos und dem Bauzaun vorbeigequetscht hat.“ Dem stimmten Ex-Vorstandmitglied Yvonne Schönell, die auch in der Nähe wohnt, und
Frank-Dagobert Müller zu.

In der Sitzung der Bezirksvertretung am Donnerstag will der WAB-Vorstand die Parlamentarier um eine kurze Pause bitten, in welcher Bezirksbürgermeister Norbert Busche den Vertretern der Kaufmannschaft ein Rederecht einräumen kann. „Wir wollen die Lage mit Bildern verdeutlichen“, so Bernd Leimann. Er ist Schriftführer der WAB und will am heutigen Morgen dort noch persönlich eine Verkehrszählung durchführen, um die Politiker auch mit Zahlen überzeugen zu können.

WAB – Zwischenfall         WAB – Zwischenfall         WAB – Zwischenfall         WAB – Zwischenfall

WAB – Zwischenfall         WAB – Zwischenfall         WAB – Zwischenfall



Das Viertel attraktiver machen – auch mit „Guerilla-Marketing“

Engagiert und kämpferisch präsentierten sich Vorstand und Mitglieder der Werbegemeinschaft Alter Bahnhof (WAB) bei der Jahresversammlung, welche diesmal ganz bewusst nicht im Saal einer Gastronomie stattfand, sondern im leer stehenden Ladenlokal Alte Bahnhofstraße 207. „Diesen ungewöhnlichen Tagungsort haben wir gewählt“, hieß es in der Einladung, „weil wir dort sichtbar sein wollen, wo auch die Probleme des Stadtteils am sichtbarsten sind.“

Ideen sollten sie mitbringen, die Mitglieder, denn, so die Einladung, „wir wollen möglichst intensiv und kritisch das vergangene Jahr diskutieren und Vorschläge für die Arbeit im kommenden Jahr sammeln.“ Leimann verteilte Zettel, auf denen Vorschläge notiert und dann an die tapetenfreie Wand geklebt werden sollten. Aber es wurde auch schon vorher diskutiert.

Ex-Vorstandsmitglied Katja Wiebecke-Nötzel hatte einiges anzumerken. Es seien ja an diesem Abend Vertreter von drei Vereinen anwesend, die sich einmal zusammensetzen sollten. „Es sind viele bereit, sich zu engagieren“, sagte die Apothekerin. Es müsse aber klar sein, dass die WAB für Gewerbetreibende stehe. „Der Verein ‚Langendreer hat’s‘ kann nicht die Leerstände regeln.“ Der könne sich um andere Projekte kümmern. Norbert Kurtz-Witte, der 2. Kassierer, merkte an, dass man vor Ort etwas für junge Leute machen müsse, wenn man noch mehr Studenten ins Viertel locken wolle, wie es Schriftführer Bernd Leimann wegen der Nähe zu den Unis in Dortmund und Bochum für möglich hält. Leimann sprach an, dass man auch einen Nachtflohmarkt veranstalten könne. Das Viertel müsse auf jeden Fall attraktiver gemacht werden.

Michael Koch, der bereits festgestellt hatte, dass „das Geschäftsleben am Alten Bahnhof nicht leichter wird“, befürwortete gar „Guerilla-Marketing“. Der Vorsitzende meinte damit aber nichts Ungesetzliches, sondern lediglich ungewöhnliche oder möglichst provokante Aktionen wie z.B. das presse- und öffentlichkeitswirksame Verteilen von Sicherheitswesten, „weil es z.B. an der Einmündung der Ümminger Straße in die Alte Bahnhofstraße für Fußgänger so gefährlich ist.“ Er hatte aber auch schon über „1.000 Brote für Studenten“ als eine mögliche Aktion spekuliert. Ein Vorstandstreffen von WAB, „Langendreer hat’s“ und Verkehrsverein fanden alle gut, zumal Yvonne Schönell schon gesagt hatte, dass „wir miteinander arbeiten, zusammenwachsen – und gemeinsam Stärke zeige müssen.“ Schönell war es auch, die das Herausarbeiten und die Präsentation von Alleinstellungmerkmalen des Stadtteils einforderte.

Ach ja: Wahlen gab es auch an diesem Mittwochabend. Die anwesenden Mitglieder sprachen dem gesamten Vorstand um den Vorsitzenden Michael Koch en bloc erneut das Vertrauen aus. Ramona Schiemann (Et Cetera-Gutschein) und Jolante Heming (250 Euro-Gutschein für eine Wochenendreise) kassierten die Hauptpreise des WAB-Schaufensterwettbewerbs aus den Händen des Vorsitzenden. Außerdem gab es je 200 Euro aus dem Erlös des Wildschweinessens beim Herbstmarkt für die drei Kirchengemeinden am Ort.

Bilder von der JHV:

WAB – JHV 2012         WAB – JHV 2012         WAB – JHV 2012         WAB – JHV 2012

WAB – JHV 2012         WAB – JHV 2012         WAB – JHV 2012         WAB – JHV 2012



Bänke raus: Gelungene Premiere

Festmeile auf der Alten Bahnhofstraße erfreut Groß und Klein – nur die Wurst ging irgendwann aus

Langendreer – Das war eine gelungene Premiere. Das „Bänke raus!“-Familienfest auf der Alten Bahnhofstraße hat sich als würdiger Nachfolger des 7Up-Festivals erwiesen, auch wenn die Veranstaltung vom Charakter her anders war als ihr Vorgänger.

„Alles wurde von Menschen aus Langendreer organisiert, es war ein richtiges Nachbarschaftsfest“, sagte Pastor Tim Linder von der Freien Evangelischen Gemeinde.

Gut 60 Bänke von insgesamt 77 Teilnehmern standen rund um den Stern, und auch wenn der Durchlauf von Passanten am Morgen noch etwas mau war, so waren die Beteiligten am Ende des Tages höchst zufrieden mit ihrem neuen Bürgerfest. Morgens eröffnete ein ökumenischer Gottesdienst der ansässigen Gemeinden die Festmeile – doch nicht in der Kirche St. Marien, sondern auf der Bühne am Stern. Auf dem mit knapp 200 Leuten gefüllten Platz heizte der Langendreerer Gospelchor die Zuschauer bei recht kühlen Temperaturen ein Doch über das Wetter – auch wenn die Sonne sich kaum blicken ließ – wollte sich niemand beschweren. Immerhin ließ Petrus seine Pforten geschlossen und die zahlreichen Stände mit ihren ideenreichen Aktionen blieben allesamt trocken. „Gott sei Dank sind wir vom Regen verschont worden“, sagt auch Linder.

Und so konnten die Anwohner auf der Alten Bahnhofstraße in aller Ruhe von Stand zu Stand wandern, sich verköstigen, etwas spielen oder einfach nur miteinander klönen. Vor allem für die Kleinen gab es allerhand Höhepunkte. Schlange stehen mussten die Kinder beim Kistenklettern, wo der Rekord am Nachmittag bei 12 Cola-Kästen lag. Vor dem Atelier für Kreativtherapie gestalteten die Kids mit Sand eigene Bilder. Doch auch die Hüpfburg, die Torwand oder das Spielmobil an der Kirche St. Marien erfreuten die jüngsten Festival-Teilnehmer zuhauf. Tolle Aktionen gab es natürlich nicht nur für die Kleinen, sondern auch für die Großen. Die Buchhandlung Gimmerthal präsentierte per Beamer Luftaufnahmen von Bochum, die Dorfpostille legte ein Langendreer-Rätsel auf und an der Bühne am Stern wurde ordentlich gerockt - erst gaben „Die Beutels“ Bob Dylan- und Beatles-Songs zum Besten, dann spielten die „Sabowskis“ gepflegten Rock 'n' Roll.

Wem das noch nicht reichte, der schaute sich auf dem Flohmarkt an der St. Marien-Kirche um oder ließ sich einfach mit Kuchen, Bier und Wurst verpflegen – solange diese noch vorrätig war. Denn das blieb am Ende des Tages das einzige Manko: „Irgendwann gab es keine Suppe und Wurst mehr. Da haben wir die Anzahl der Besucher unterschätzt. So haben wir immerhin eine Verbesserung für das nächste Mal“, so Linder.

Felix Kannengießer/WAZ



Der „Alte Bahnhof“ – ein lebendiges Geschäftszentrum

„Werbegemeinschaft Alter Bahnhof“ (WAB) – das ist nicht nur die Interessengemeinschaft der Gewerbetreibenden, Händler und Dienstleister. Bei uns sind auch die Vermieter mit dabei, und darüber hinaus auch die lokalen Institutionen, interessierte Bürger.

Deshalb buchstabieren wir WAB auch als „Wir am Alten Bahnhof“. Wir wollen eine starke Gemeinschaft sein, die den Ortsteil Alter Bahnhof und damit auch das Geschäftszentrum lebendig gestaltet und den Zusammenhalt all derer stärkt, die hier zusammen leben, arbeiten und einkaufen.

Diese unsere neue Website soll dazu beitragen, dass uns dies möglichst gut gelingt. Gemeinsam sind wir stark.