Mittelpunkt Mensch:
Lebensqualität und vernetzte Pflege im Verbundsystem
der Evangelischen Stiftung Augusta

Medizin, Pflege und Gesundheit – das sind die Themen in der Evangelischen Stiftung Augusta, die neben drei Krankenhäusern mit einem Geriatrischen Zentrum für Altenpflege auch ein Altenheim und zwei Kurzzeitpflegestationen betreibt.

Das bedeutet für die Menschen: Zuverlässigkeit und gesicherte Pflege durch qualifiziertes Fachpersonal. In allen medizinischen Teilbereichen. 365 Tage pro Jahr.

Regelmäßige Weiterbildungen und unsere stiftungseigene Krankenpflegeschule sowie unsere Akademie für Altenpfleger sorgen dafür, dass wir nicht nur der größte Pflegedienst in Bochum sind, sondern auch zertifiziert. Und dies nicht nur für die „normale“ Pflege, sondern auch für die Spezialbereiche Psychiatrische Pflege und Palliativ-Pflege.

Adresse:
Augusta Ambulante Dienste
Hauptstraße 146
44892 Bochum

Beratungstelefon: 0234-5162002/3 – Telefax 0234-5162004

eMail: g.krumnack (at) augusta-bochum.de


Weitere Informationen im Internet unter www.die-ambulanten-dienste.de


Ambulante Dienste der Bochumer Augusta-Kranken-Anstalt haben neue Sozialstation in Langendreer eröffnet.

So lange zu Hause zu bleiben wie es geht, bedeutet für alte oder kranke Menschen ein Stück Lebensqualität. Häufig kommen betroffene Patienten zu schnell ins Altenheim – einerseits, weil ihnen nicht bekannt ist, welche Varianten der Pflege zu Hause möglich sind, und andererseits, weil viele aus Unwissenheit die ihnen zustehenden Zuschüsse der Krankenkassen nicht nutzen. Diese Erfahrung hat Christiane Breddemann, die Pflegedienstleiterin der Augusta Ambulanten Dienste, schon oft gemacht.

Die Pflegespezialisten – ein Tochterunternehmen der Augusta-Kranken-Anstalt – sind gerade in den Bochumer Osten gezogen, haben an der Hauptstraße 146 in Langendreer eine neue Sozialstation eröffnet. Ratsuchende in Pflegefragen sind beim größten Pflegedienst in Bochum, Hattingen und Herne in den freundlichen neuen Räumen immer willkommen und werden umfassend beraten.

„Das Bestreben unserer Mitarbeiter ist immer darauf ausgerichtet, die ambulante Pflege vor die stationäre zu stellen, Menschen so lange wie möglich in ihrem vertrauten Umfeld zu belassen“, so Dr. med. Thomas Hulisz, Leiter der Ambulanten Dienste der Augusta-Kranken-Anstalt, des Evangelischen Krankenhauses (EvK) Hattingen und des Marienhospitals Herne. „Dieses erklärte Ziel der Pflegeversicherung müssen vor allem diejenigen in die Tat umsetzen, die mit alten Menschen zu tun haben.“

So hat Dr. Hulisz mit den Krankenkassen als erster konfessioneller Pflegedienst in Bochum auch einen Vertrag zur Palliativpflege geschlossen: „Das ist ebenso neu wie wichtig“. Und Gabriele Krumnack, Leiterin der neuen Station an der Hauptstraße 146, ergänzt: „Um auch schwerstkranke Menschen zu Hause begleiten zu können, haben sechs unserer Mitarbeiter eine spezielle Weiterbildung.“

Neben den ambulanten Pflegeleistungen sind im übrigen das Augusta und das EvK Hattingen im Verbundsystem der Evangelischen Stiftung Augusta die einzigen Anbieter, die in ihren eigenen „Patientenhotels“ reine Kurzzeit- und Tagespflege-Betten bereithalten. Vollstationäre Pflege für besonders schwere Fälle wird natürlich auch angeboten, dafür stehen ein Seniorenheim mit 100 Einzelzimmern sowie betreute Seniorenwohnungen zur Verfügung.

Die hinsichtlich Pflege und Wundversorgung schon mehrfach zertifizierten und damit auf ihre Qualität geprüften Ambulanten Dienste des Augusta bieten auch psychiatrische Pflege an.

Um den Verwaltungsaufwand in der Pflege zu erleichtern und zu verringern, arbeiten die 170 Pflegekräfte mit mobilen Mini-Computern (MDAs = Mobile Digitale Assistenten), mit denen Daten vom Hauptserver ausgetauscht werden können, berichtet Christiane Breddemann. „Damit können bei Bedarf laufende Pflegetouren unserer 70 Autos geändert, aktuelle Entwicklungen wie eine neue Medikamentierung des Hausarztes mitgeteilt, aber auch alle erbrachten Leistungen schnell ohne Papierkram erfasst werden“.

„Manch einer nutzt die Möglichkeiten nicht“, verweist Krumnacks Stellvertreterin Ulrike Istel noch einmal auf mögliche Zuschüsse. „Es gibt unter anderem die sogenannte Verhinderungspflege, wofür die Kasse jährlich mehr als 1.400 Euro zur Verfügung stellt. Für dieses Geld kann man zum Beispiel eine Kurzzeitpflege in Anspruch nehmen.“

Außerdem zahlt die Kasse seit Juli 2008 eine zusätzliche Betreuungsleistung für Menschen mit Demenz. Je nach Stadium erhält der Patient dann 100 bis 200 Euro pro Monat. Wird dies als pflegerische Leistung vergütet, gilt dies erstmalig auch für Menschen, die noch keine Pflegestufe haben. Durch Betreuung, Begleitung, Förderung von Sozialkontakten und Training von Alltagskompetenzen sollen Angehörige entlastet werden, könne auch die Tages- oder Kurzzeitpflege über die Pauschale mitfinanziert werden.


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